Otto-Pankok-Museum und Marienthal

Versteckt und abseits der Hauptstraßen liegt das Otto Pankok Museum.

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Otto-Pankok-Museum im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Hauses Esselt

Das Otto-Pankok-Museum der Gemeinde Hünxe ist auf dem Landgut Haus Esselt im Ortsteil Drevenack beheimatet und stellt Werke Otto Pankoks aus, der das Gut in den 1950er Jahren erwarb und dort bis zu seinem Tod 1966 lebte.

Das Museum wurde von seiner Frau Hulda Pankok, geb. Droste, 1968 gegründet, wird heute von seiner Tochter Eva unterhalten und ist neben dem Heimatmuseum das einzige Museum in der Gemeinde Hünxe. Weitere Werke Pankoks sind im Kunstmuseum in der Alten Post in Pankoks Geburtsort Mülheim an der Ruhr untergebracht.

 

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Otto Pankok wurde am 6. Juni 1893 in Mülheim als jüngster von zwei Söhnen des Sanitätsrats Dr. Eduard Pankok und dessen Ehefrau Marie Frühling geboren. Der Vater führte dort eine Arztpraxis, die später Ottos Bruder, Dr. Adolf Pankok, übernahm. Nach dem Abitur 1912 am Staatlichen Gymnasium in Mülheim begann Otto Pankok 1913 im Alter von 20 Jahren sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für bildende Kunst in Weimar.

Otto Pankoks Werke stehen unter dem Einfluss seines großen Vorbildes Vincent van Gogh und werden aufgrund ihrer Linienführung und Farbpalette meist dem expressiven Realismus zugeordnet. Typisch für Otto Pankok sind großformatige Kohlegemälde (monochrom). Er hat ein umfangreiches druckgrafisches Werk hinterlassen. Seine Holzdrucke und Monodrucke sind im Gegensatz zu den Gemälden oft von einer zurückhaltenden Farbigkeit. Die Bilder zeigen Menschen, Tiere und Landschaften, realistisch und expressiv. Über viele Jahrzehnte widmete er sich inhaltlich vor allem dem leidenden Menschen und den Menschen am Rande der Gesellschaft. Auf seinen vielen Reisen malte er die Verarmten und Ausgestoßenen ebenso wie wilde Landschaften in strömendem Regen oder stürmischem Wind.

Eines seiner bekanntesten Werke ist der Holzschnitt „Christus zerbricht das Gewehr“. Dieses Bild wurde im Rahmen späterer Friedensbewegungen häufig abgedruckt.

Öffnungszeiten

Sommer / April bis Oktober

Freitag 14:00 bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr

Winter / November bis März
Samstag, Sonntag, Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr

Vom 15. Dezember bis 15. Januar ist das Museum geschlossen.

Anschrift

Pankok Museum Haus Esselt
Otto Pankok Weg 4
46569 Hünxe-Drevenack

Telefon 02856 754

E-Mail: info@pankok-museum-esselt.de

www.pankok-museum-esselt.de

Der Eintritt ist frei. Wer will kann eine freiwillige Spende hinterlassen.
Ein Museum das sich lohnt.


Marienthal – Ort, Kirche und Kloster

Nicht weit vom Museum liegt der Ort Marienthal

Zwischen dem  Niederrhein und Westfalen liegt der über 750 Jahre alter  Ort  Marienthal mit einer sehr schönen  Klosterkirche. Das Kloster selbst, wurde 1256 durch die Augustiner Eremiten gegründet und der Gottesmutter Maria geweiht.

Der Bau der Kirche wurde im  Jahre 1345 abgeschlossen. Mit ihren zahlreichen Kunstwerken lohnt sich der Besuch auf  jeden Fall.