Wasserschloss Anholt

 

Ein warmer Novembertag. Da haben wir noch eine Cabriotour (offen  😆 ) zum Wasserschloss Anholt unternommen. 🙂

 

Der folgende Artikel basiert auf dem Artikel Burg Anholt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Die Burg Anholt war namensgebend für die ehemalige Stadt Anholt, heute ein Stadtteil von Isselburg in Nordrhein-Westfalen. Die Anlage ist eines der größten Wasserschlösser des Münsterlandes und befindet sich an der Grenze zum Niederrhein. Ihre Ursprünge liegen in einem Wehrbau aus dem 12. Jahrhundert zur Sicherung des Besitzes der Diözese Utrecht.

Auch wenn der Name nahelegt, Anholt sei eine Burg, handelt es sich eigentlich um ein Schloss.

Im Frühjahr 1945 waren Anholt und die Burg Anholt durch Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs stark zerstört worden. Die Burganlage war zu 70 Prozent beschädigt. In der Nähe der Burg befanden sich Abschussrampen der V2-Raketen, die von britischen Flugzeugen bombardiert wurden. Der damalige Burgherr, Nikolaus Leopold Heinrich zu Salm-Salm, begann unmittelbar nach den Zerstörungen mit Maßnahmen zur Rettung der Burg.

Ein Museum wurde 1966 in der Burg eröffnet. Es vermittelt dem Besucher einen Einblick in das gesellschaftliche Leben und die höfische Kultur auf Anholt. Es können unter anderem die größte private Gemäldesammlung Nordrhein-Westfalens mit zahlreichen Werken bekannter niederländischer Meister wie Rembrandt (zum Beispiel Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto), Zeugnisse herrschaftlicher Wohnkultur, die Waffenkammer sowie eine umfangreiche Porzellansammlung besichtigt werden

Das Museum zeigt außerdem viele original erhaltene Inneneinrichtungen, weil diese während des Zweiten Weltkriegs in einen Stollen ausgelagert waren und deshalb erhalten blieben. So sind zum Beispiel in einigen Räumen über 400 Jahre alte Holzfußböden zu sehen.

Die ersten Gärten der Burg Anholt stammen aus dem 18. Jahrhundert und wurden nach dem barocken Vorbild französischer Gartenkunst in symmetrischen Formen angelegt.